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Informationen zur Lichttherapie

Unser Organismus braucht Licht, um die "innere Uhr" zu stabilisieren.

 

Ein Mangel davon beeinflusst viele biologische Vorgänge in unserem Körper. Dies führt zu Veränderungen, die bei manchen
zu starken  Symptomen führen können (Müdigkeit, wenig Aktivität, Lustlosigkeit, Unausgeglichenheit, labile Stimmung, Depression)

 

Die Lichttherapie wird seit 1987 in Deutschland angewendet und hat sich heute als Therapieform der Wahl bei saisonalen
Depressionen, Schlafstörungen und Störungen des Schlafrhythmus etabliert.

 

Bei der Lichttherapie wird tageslichtähnliches, sichtbares Licht ohne UV-Anteile verwendet. Der Wirkmechanismus geht hier
ausschließlich über das Auge und um dieses vor Schäden zu schützen, darf bei den angewendeten hohen Beleuchtungsstärken
kein ultraviolettes Licht im Spektrum enthalten sein, bzw. wird dieses durch vorgesetzte Filterscheiben komplett ausgefiltert.
Für einen therapeutischen Erfolg sind mindestens 2500 Lux erforderlich. (zum Vergleich: Eine normale Raumbeleuchtung hat
eine Stärke von 300 bis 500 Lux.)

 

übrigens:

 

Um einen therapeutischen Effekt bei saisonalen Depressionen oder Schlafstörungen zu erzielen, ist die Sonnenbank nicht geeignet,
denn der Wirkmechanismus zur Lichttherapie ist völlig unterschiedlich. Bei der Sonnenbank kommt reines ultraviolettes Licht
(UV-A und UV-B) zur Anwendung und der Wirkmechanismus geht ausschließlich über die Haut. Zum Schutz der Augen muss
hier unbedingt eine Schutzbrille getragen werden.